Warum feiern wir Ostern nicht an einem festen Termin wie Weihnachten?

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Das Osterfest wird immer an einem Sonntag gefeiert, aber immer an einem anderen Datum. Der Tag wird nach dem Mondkalender berechnet. Im Jahr 325 wurde im ersten Konzil von Nicäa festgelegt, dass Ostern, die Auferstehung Jesu Christi als höchstes Fest des Christentums, immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird.

Das bedeutet, dass bei uns im gültigen gregorianischen Kalender Ostern immer nach dem 21. März, dem Beginn der Frühlingszeit, gefeiert wird. Das heißt, das Ostern daher immer frühestens am 22. März und spätestens am 25. April gefeiert wird.

Daraus folgt, dass Christi Himmelfahrt und Pfingsten auch immer an einem anderen Datum gefeiert werden. Christi Himmelfahrt feiert die katholische Kirche 40 Tage nach Ostern und Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert, daher fallen diese Feiertage immer auf einen Donnerstag. In der Apostelgeschichte steht geschrieben, dass der nach seiner Kreuzigung vom Tod auferstandene Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger "aufgehoben" wurde: "Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken". An diesem Tag kehrt Jesu Christi zurück zu seinem Vater im Himmel.

Pfingsten bedeutet „der 50. Tag“ und ist das letzte Hochfest in der Osterzeit. Es soll an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die in Jerusalem versammelten Apostel erinnern, die plötzlich in verschiedenen Sprachen redeten und so das Wort Gottes zu allen Völkern bringen konnten.

Text: Petra Grüttner

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