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Kirche im neuen Format

Das bietet mir die Firmung

Sich firmen zu lassen, gehört für viele Jugendliche einfach dazu: Es gibt den beeindruckenden Gottesdienst in der Kirche und eine schöne Feier mit der Familie und mit Freunden. Und Geschenke gibt es auch noch. So gesehen ist die Firmung eine angenehme Tradition, an der man gerne festhält.

Doch das ist nur eine Momentaufnahme. Gefirmt zu sein, bedeutet mehr. Wer gefirmt ist, kann kirchlich heiraten und selbst Trauzeuge, Taufpate oder auch Firmpate werden. Es ist der Zugang, an einem Leben mit Gott und der Gemeinschaft der Kirche teilhaben zu können – unabhängig davon, wie intensiv der Einzelne seine Mitgliedschaft in der katholischen Kirche später leben möchte.

Die Firmung ist das Sakrament für alle, die sich entschieden haben, dass Gott in ihrem Leben eine Rolle spielen soll. Mit der Spendung der Firmung schließen Menschen die Eingliederung in die Gemeinschaft der katholischen Kirche ab, die mit der Taufe begonnen wurde.

Das Wort „Firmung“ stammt vom lateinischen Wort „firmare“ ab und bedeutet: ermutigen, stärken oder bekräftigen. Das Sakrament der Firmung soll für einen Christen also eine Stärkung für den eigenen Glauben sein und ihn zu einem glaubwürdigen Handeln als Christ ermutigen. Gleichzeitig bekräftigt er damit die Zugehörigkeit zu Gott und zur Gemeinschaft der an Gott glaubenden Menschen.

Die Firmung wird in der Regel im Jugendalter gespendet und auch als das Sakrament des Heiligen Geistes bezeichnet. Bei der Firmung breitet ein Bischof seine Hände über den Firmlingen aus und ruft den Heiligen Geist herab. Dann spendet er jedem einzelnen Firmanden das Sakrament, indem er ihm die Hände auflegt, ihm mit Chrisam in Kreuzform die Stirn salbt und dazu die Worte spricht: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“


Foto: Coloubox.de

Maria Frieden
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