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Firmkurs Teil 2
Kirche im neuen Format

"Das Beste kommt zum Schluss"

Filmgottesdienst in St. Bonifatius begeisterte die Gottesdienstbesucher

Zu einem ungewöhnlichen Kinobesuch luden die beiden Pfarreien Maria Frieden und Heilig Geist in die Kirche St. Bonifatius ein. Rund 220 Gottesdienstbesucher von jung bis alt erlebten einen spannenden Filmgottesdienst, der zum Nachdenken inspiriert, über alles mögliche, aber eben auch über das "Beste" und den "Schluss".

Dass man Kino und Kirche gut miteinander verbinden kann, zeigten die beiden Initiatoren, Gemeindereferentin Anne Hermanns-Dentges und Kaplan Marc Kubella mit ihrem Team, ganz praktisch. Die in bunten Farben ausgeleuchtete Kirche und eine vier Meter große Profilleinwand ließen schon zu Beginn eine ganz besondere Kino-Atmosphäre und somit auch eine Spannung auf den bis dahin unbekannten Film aufkommen.

Kaplan Kubella: "Entscheidend sind in Kinofilmen meist einzelne, besondere Momente, die uns tief bewegen, in denen uns der Atem stockt, in denen wir uns schlagartig selbst erkennen. Genau das  sind die Momente, in denen uns Gott begegnen und zu uns sprechen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Christliche ein beherrschendes oder ein untergeordnetes Motiv ist, das nur in kurzen Sequenzen auftaucht."

Als die Kirchenorgel erklang, mussten die meisten der Besucher schmunzeln, weil der Organist Daniel Höhnerbach bekannte Filmmelodien in seiner Orgel-Improvisation gefühlvoll eingearbeitet hatte. Im Wechsel mit der Solosängerin Silvia Lamboni, die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme den Kirchraum füllte und die Hörer mit ihren Melodien fesselte, erhielten beide immer wieder Szenen-Applaus für die hervorragenden Darbietungen.

"Der von uns gezeigte Film, >6000 Punkte für den Himmel<, bot den Besuchern Denkanstöße, eröffnete Raum für Gespräche und spirituelle Erfahrung", erklärte Hermanns-Dentges. "Der Herr Weber im Film war ein ganz normaler Mensch, dessen Lebensmotto lautete: Tue recht und scheue niemand! - und damit konnte er ganz gut leben. Doch eines Tages fand er sich vor der Himmelspforte wieder und musste beweisen, dass er tatsächlich gut genug war für den Himmel".

Die beiden Initiatoren, Gemeindereferentin Anne Hermanns-Dentges und Kaplan Marc Kubella, bedanken sich bei Daniel Höhnerbein (Orgel) und Silvia Lamboni (Gesang) für die hervorragende musikalische Untermalung des Filmgottesdienstes in St. Bonifatius.

Die Besucher des Gottesdienstes hatten offensichtlich Freude an diesem Film, der ohne erhobenen Zeigefinger daherkam und erkannten Szenen, die mit ihrem Leben zu tun hatten. Es wurde gelacht aber an manchen Stellen wurde es ganz still. Der Gottesdienst endete mit einem Evangeliumstext, dem Vater Unser und dem Segen für die Nacht.

"Nach einem Kinobesuch gehen die Menschen normalerweise einfach nach Hause – bei uns nicht - und das ist Programm", betont Anne Hermanns-Dentges. Bei Limo, Wein und Fingerfood waren alle eingeladen, zwanglos ins Gespräch zu kommen. Natürlich durfte wie bei einem echten Kinobesuch das Eis-Konfekt nicht fehlen, welches charmant von den Messdienern der Gemeinde gereicht wurde. Dieses süße Gesprächsangebot ließen sich die Besucher nicht nehmen und standen noch lange beisammen. Seit drei Jahren sind besonders die Menschen eingeladen, die gerne einen Gottesdienst im neuen Format erleben möchten, die neu in die Gemeinde zugezogen sind oder die Freude daran haben, Menschen aus ihrem Stadtteil kennenzulernen.


Bericht: Barbara Krämer

Maria Frieden
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