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Firmkurs Teil 2
Kirche im neuen Format

Liebe ohne Verfallsdatum - Krefelder feierten ihren Valentinstag in der St. Elisabeth Kirche

Zwischen Altweiber und Rosenmontag feierten zahlreiche Krefelder in der St. Elisabethkirche am Viktoriaplatz ihre Liebe. Über 170 verliebte Menschen, vom jungen Pärchen bis zum Goldjubelpaar, erlebten einen stimmigen und stimmungsvollen Valentinstagsgottesdienst. Gelegenheit zum Schmunzeln gab es sofort zum Beginn, als Szenen aus einer Ehe wie „die Zahnpastatube“ und „das Möbelrücken“ phantastisch von Christian Minwegen vorgetragen wurden – offensichtlich kannten die Besucher aus eigener Erfahrung auch solche Seiten einer Beziehung.

Es gelang den beiden Initiatoren; Gemeindereferentin Anne-Hermanns-Dentges und Kaplan Marc Kubella, den Bogen zu spannen vom Namen einritzen in einen Baum zweier Verbliebter– , über die Alltagsfallen einer Beziehung – bis hin, sich bewusst zu machen, welchen „Schatz“ wir in einer gelungenen Beziehung, in einer kostbaren Freundschaft oder einer guten Nachbarschaft finden können.

„Wir haben den Valentinstag zum Anlass genommen, einem Menschen zu sagen: „Es ist gut, dass es dich in meinem Leben gibt!“ erklärte Gemeindereferentin Hermanns-Dentges. „Und es gab die Gelegenheit, diesem Menschen etwas Gutes zuzusprechen und somit sich gegenseitig zu segnen“.

Die Krefelder Band „4 good reasons“ (Bernd Thelen: Gitarre - Achim Remmertz: Gitarre - Katrin Nelsen: Flöte - Jörg Schreinemackers: Schlagzeug) untermalte diese Feier mit ausschließlich selbstgeschriebenen Liedern und Balladen, die frei von Gefühlsduselei waren, dafür aber von einer großen Lebenserfahrung zeugten. Die Gottesdienstbesucher ließen sich gerne von diesen Rhythmen mitreißen“.

Kaplan Kubella legte dar; „Zum dritten Mal haben wir zum Valentinstagsgottesdienst eingeladen, um ein Gegengewicht zum „Romantik-Konsum“ zu setzen. Also, weniger kitschig, dafür besinnlich und fröhlich.“

Fröhlich war auch der Abschluss dieses Gottesdienstes; an einem aufgestellten meterhohen Liebesbaum in der Kirche war für jeden Teilnehmer ein Lebkuchenherz aufgehängt. Nicht nur ein Liebesschwur war mit Zuckerguss auf die Herzen geschrieben, sondern gleichzeitig auch eine göttliche Zusage. „Ewig Dein“ war darauf zu lesen. Das besondere hierbei war, keiner durfte das Herz für sich selber pflücken, sondern musste dieses Jahrmarktherz einem anderen Menschen umhängen. So kamen viele (auch Unbekannte) miteinander ins Gespräch und noch lange standen die Menschen um diesen Baum der Liebe und tauschten sich bei Wein, Softgetränken und Fingerfood über die „Liebe ohne Verfallsdatum“ aus.

Die Gottesdienstreihe „Kirche im neuen Format“ findet in Kooperation der Pfarreien MariaFrieden und Heilig Geist statt und wird finanziell unterstützt vom Förderverein Gemeindeleben Königshof, der Fischelner Sebastianus-Bruderschaft und den beiden Pfarrgemeinden. „Ohne diese Hilfe könnten wir diese Gottesdienst-Reihe nicht anbieten“, betonte Kubella.

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage der Pfarrgemeinden: www.mariafrieden-krefeld.de oder www.heilig-geist-krefeld.de


Text: Andreas Powek

Maria Frieden
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