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Fronleichnam in Diano Marina an der ligurischen Küste (Italien)

Bei strahlendem Sonnenschein staunten wir während unseres Urlaubs in Diano Marina an der ligurischen Küste in Italien, über ein gelegtes Blütenmeer, das die ganzen Straßenzüge bedeckte. Die ganze Nacht hindurch hatten fleißige Helfer die Stadt geschmückt. Mit unzähligen Blütenblättern wurden die traditionellen Muster mithilfe von Schablonen erstellt.

Dem Betrachter bot sich ein wundervolles Bild und keiner wagte, die geschmückten Wege zu betreten. Um auf die andere Straßenseite zu gelangen, nahmen viele Besucher große Umwege in Kauf, die sich teilweise durch die ganze Innenstadt zogen.

Nach dem Gottesdienst in der Kirche, wurde das Allerheiligste vom Priester durch die Straßen getragen. Es folgten der Bürgermeister, einige Persönlichkeiten und die Carabiniere. Nur diese hatten das Privileg, den Blumenteppich zu betreten. Alle anderen Teilnehmer der Fronleichnamsprozession folgten ihnen an den Seiten entlang zu den einzelnen Stationen der aufgebauten Altäre.

Auch hier wurde, wie in Italien üblich beim Verlassen der Kirche und den weiteren Wegen, aus voller Kehle und mit ganzem Herzen gesungen. Solche Freude und Gesang zum Lobe Gottes ist in jeder Sprache zu verstehen. Dieses Erlebnis klingt noch heute in mir nach!

Erst nach Beendigung der Fronleichnamsprozession kam Wind auf, wirbelte die Blütenpracht durcheinander - und viele waren der Meinung: "Gottes Geist weht wie, wo und wann er will!"


Text und Fotos: Renate Kloss

 

Maria Frieden
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