Kirchenchor St. Clemens Fischeln

Der Kirchenchor St. Clemens Fischeln besteht seit 1841 und ist fester Bestandteil der Katholischen Kirchengemeinde Maria Frieden. Es ist der älteste Kirchenchor in Krefeld. Rund 35 Sängerinnen und Sänger zwischen 40- und 80 Jahren singen unter Leitung des Dirigenten Klaus-Peter Jamin in der Pfarrkirche St. Clemens bei Gottesdiensten und an Hochfesten der Kirche.

Auch kann der Krichenchor St. Clemens auf große Aufführungen wie z.B. "Die Schöpfung von J.Haydn, "Requiem von W.A. Mozart und die "Petite Messe solennelle" von G. Rossini mit gern gesehenen Gastsängern zurückschauen.

Der Chor probt mittwochs ab 19:30 Uhr im Clemenshaus an der Pfarrkirche, Clemensplatz 1, 47807 Krefeld.

Ansprechpartner:

Krichenmusiker
Klaus-Peter Jamin

Clemensstraße 10
47807 Krefeld

Telefon: 02151 301212
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Info-Flyer des Kirchenchores St. Clemens zum Download

 

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Darum singe ich im Kirchenchor

 

Irmgard Lauffs

Durch unseren damaligen Organisten fand ich den Weg zum Kirchenchor. Seitdem prägt mich für viele Jahrzehnte der Chor, und missen möchte ich davon keine Stunde. Der Mittwochabend ab 19:30 Uhr gehört zu meinem Leben und ist ein fester Bestandteil der Woche.

Das Gemeinschaftserlebnis vertieft sich, wenn man in der Chorgemeinschaft verschiedene Chorwerke (geistlicher oder weltlicher Literatur) erarbeitet. Dafür benötigt man keine Notenkenntnisse, denn man ist ja nicht alleine und erhält von der Seite oder aus den hinteren Reihen Hilfe, die richtigen Töne oder den richtigen Takt zu finden. Unser Chorleiter versteht es auch immer wieder, uns zu motivieren, so dass wir die Proben meist mit einem Erfolgserlebnis beenden können.

Momente des Zweifels, ob denn alles gut geht, die Nervosität vor den Aufführungen, Lampenfieber und Probenstress sind vergessen, wenn man – begleitet von der Orgel - im Gottesdienst singt. Auch bei großen Konzerten mit Begleitung von Solisten und Orchester steigt der Adrenalinspiegel an, und der Applaus der Zuhörer ist ein Zeichen, dass sich die viele Mühe gelohnt hat.

Martina

Warum ich im Chor singe? ... Bin ich schon öfter gefragt worden. Ich singe seit einem Jahr im Clemenschor und es macht mir einen Riesenspaß. Mittwochs ist Probe, vor Projekten auch Samstags. Neue Stücke zu lernen, ist manchmal ein kleines Abenteuer, oft nicht einfach aber immer spannend. Anfangs habe ich nach Gehör mitgesungen, inzwischen komme ich mit den Noten wieder gut zurecht. Das richtige Atmen und Stimmtechniken lernt man, das ist notwendig. Es ist alles Übungssache und auch Konzentration. Tatsächlich auch richtig gut geeignet, um von einem Arbeitstag abzuschalten.

Gut finde ich, daß immer eine schöne Stimmung ist und das auch so bleibt, wenn etwas nicht so leicht klappt. Ich freue mich auf die nächsten Projekte. Und am Ende ein neu erarbeitetes Projekt vorstellen zu können ist ein wirklich schönes Erlebnis.

Ein Jahr im Chor.

Eigentlich wollte ich schon lange in einem Chor singen. Nachdem Klaus Peter Jamin im Konzert Anfang 2017 erneut geworben hatte, bin ich also zu einer Probe gegangen. Mir hatte das Konzert viel Spass gemacht, singen fand ich immer schon schön.

Ich musste nicht Vorsingen, man gab mir Noten und ich sollte einfach mitsingen. Noten hatte ich schon ewig nicht mehr in der Hand gehabt. Es brauchte ein wenig Zeit, bis ich damit zurecht kam. Wichtiger als die Noten ist aber zunächst das gute Zuhören, das richtige Atmen, Rhythmus und das Sprechen. Dinge, die man jeden Tag macht. Nur beim Singen eben viel bewusster. Alles andere ist Übung, dazu sind die Proben da. Und es ist schon toll zu erleben, wie ein Stück erarbeitet wird, wie es sich von Mal zu Mal besser anhört.

Nach einem Jahr in Chor bin ich weiterhin mit großer Freude dabei. Nicht immer geht alles richtig. Gott sei Dank "versingt" sich jeder Mal, auch bei den "alten Hasen" klappt nicht alles von selbst.

Aber singen macht gute Laune!

Susi Hell

Es ist Mittwoch und es geht auf halb acht. Nachrichten? Keine Zeit mehr. Auf keinen Fall zu spät kommen. Jetzt schlägt mein Herz nur noch für den Kirchenchor. Immer mittwochs um19.30 Uhr beginnt die Probe. Also Schuhe an und los. Der Weg ist ja nicht weit.

Warum laufe ich eigentlich Mittwoch für Mittwoch dort hin, egal bei welchem Wetter? Müde? Unwichtig.

Das muss einen Grund haben ...

Ich singe gerne, von Kind an, zu Hause, in der Schule, im Gottesdienst, mit den Enkeln, bei allen möglichen und unmöglichen Tätigkeiten und seit fast fünfundzwanzig Jahren im Kirchenchor.

Nie zuvor hatte ich in einem Chor gesungen und Noten lesen kann ich auch nicht. Auch das gefürchtete Vorsingen bleibt Neulingen bei uns erspart. Dennoch versteht es der Chorleiter Klaus-Peter Jamin, uns fundiert und mit Geduld geistliche Musik nahezubringen. Schon während des Singens in der Probe macht jeder (!) die Erfahrung, dass alles Komplizierte des Tages abfällt und sich die Seele frei singt.

Es ist ein erhebendes Gefühl, später dann vor der Gemeinde zu stehen und begleitet von unserer schönen Orgel, den Gottesdienst mitzugestalten . Ein großer Erlebnis sind die Hochfeste (Ostern, Weihnachten, Pfingsten) und Konzerte, die wir häufig mit Begleitung eines Orchesters und Solisten singen können und es ist auch zusätzlich beeindruckend, wie viele Menschen unserer Gemeinde dann kommen, um den Chor zu hören. Immer ist dann in der Kirche eine festliche, gespannte Atmosphäre zu spüren. Und jedes Mal wachsen wir dann ein bisschen über uns hinaus.

Nicht vergessen möchte ich die fröhliche, unkomplizierte Gemeinschaft bei uns. Neue Sängerinnen und Sänger werden mit offenen Armen aufgenommen und sind sofort Teil unseres Chores. Auch tragen unsere Chormitglieder Freud und Leid jedes Einzelnen ein Stück mit. Das Interesse aneinander ist bemerkenswert.

Und da ist nicht zuletzt unsere rührige Vorsitzende Irmgard Lauffs, der die Ideen nie auszugehen scheinen, wie die Gemeinschaft wieder gestärkt werden kann. Gerade Frau Lauffs ist ein Garant dafür, dass die Freude und das Lachen nicht zu kurz kommen.

Also: Worauf warten Sie noch? Kommen Sie zu uns in den Chor und nehmen Sie unverbindlich an einer Probe teil. Wir warten auf Sie!

 


Fotos: Kirchenchor St. Clemens