Krefelds Osterlämmchen

Hier sind sie: die ersten Fotos von Osterlämmchen aus Krefeld und Umland.

Lamm Lizzy Aalderink
Foto: Lizzy Aalderink (12 Jahre)
Lamm 110537182 Familie Wessel
Foto: Familie Wessel

Wie wir vor Ostern angekündigt hatten, sammeln wir hier Fotos von lebendigen Osterlämmchen und stellen daraus eine Fotoseite zusammen. Begebt euch also mit euren Eltern auf die Suche, ob ihr irgendwo auf einer Weide oder bei einem netten Bauern im Stall ein oder mehrere Osterlämmchen findet. Macht Fotos davon und schickt sie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Letzter Termin für die Einsendung ist der 31. Mai 2021. Wenn ihr uns die Fotos sendet, stimmt ihr also einer Veröffentlichung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrei Maria Frieden und der GdG Krefeld Süd zu. Wenn ihr eueren Namen und euer Alter dazuschreibt, stellen wir auch diese Information zu den Fotos.

 

Hallo, ich bin ein Lamm!

Hallo, ich bin ein Lamm!

Viele Menschen nennen mich auch Lämmchen, weil ich noch sehr jung und klein bin. Auf einer grünen Wiese lebe ich mit ganz vielen Schafen in einer Herde.

Wenn die Sonne scheint ist die Wiese besonders schön. Sie leuchtet dann in einem saftigen Grün. Das ist ganz prima, dann finde ich die besten Gräser, Kräuter, Samen und Wurzelknollen. Meine Mutter ist schon ein großes Schaf und zeigt mir alles was ich wissen muss, damit ich auch so groß und stark werde wie sie. Damit das auch klappt, bekomme ich von meiner Mutter immer mehrmals am Tag frische Milch.

Lustig geht’s auf der Wiese zu, wenn ich mit den anderen Lämmern spielen darf. Dann tollen wir herum, spielen Nachlaufen und balgen uns nur so zum Spaß. Dabei vergessen wir schon mal, dass wir uns nicht so weit von der Herde entfernen dürfen. Sofort kommt dann bellend unser Aufpasser gelaufen. Also, der Aufpasser ist ein Hund und der arbeitet wieder für seinen Chef. Und der Hundechef ist ein Hirte, der nicht so schnell wie ein Hund laufen kann. Genau dafür braucht er nämlich Hunde die ihm diese Arbeit abnehmen.

Eigentlich sind die Hunde ja lieb zu uns und passen auf das uns nicht böses geschieht. Zum Beispiel dann, wenn Füchse und Wölfe in der Nähe sind. Nachts, wenn wir schlafen sind die Hunde besonders wachsam und laufen immer um uns herum. Auch wenn meine Mutter denkt ich schlafe, blinzle ich mit einem Auge ob wieder ein Hund vorbei kommt.

Wenn es wärmer wird zieht meine Mutter Ihren Pelzmantel aus. Das macht dann der Hirte mit einem scharfen Messer. Er kann das so gut, dass er den Schafen nicht weh tut. Er freut sich über die Wolle und hat dann im nächsten Winter einen warmen Pullover. Die geschorenen Schafe sehen ganz komisch aus, so nackt und doch freuen sich, da es ja im Sommer für einen dicken Pullover viel zu warm ist.

Ganz besonders brave Lämmchen bekommen eine kleine Glocke um den Hals gehängt. Die Glocke hört der Hirte wenn das Lämmchen sich verlaufen hat und kann es schnell wieder finden. Nehme mir jetzt vor immer ganz lieb zu sein, vielleicht bekomme ich dann auch so ein Glöckchen? Hört ihr mal ein Glöckchen läuten, dann denkt an mich, darüber würde ich mich sehr freuen!

Text: Renate Kloss l Foto: Christiane - stock.adobe.com

 

Die Bedeutung des Osterlamms

Im Christentum hat das Lamm eine besondere Bedeutung: es steht als Symbol für das Osterfest. Bereits im Alten Testament wurde das Lamm, im Lateinischen „Agnus Dei“ (Lamm Gottes) als Opfertier gesehen, denn schon die Juden schlachteten es, um im Rahmen des Pessach-Festes Gott und ihrer Befreiung aus Ägypten zu gedenken. Durch den Opfertod Christi symbolisierte es fortan das Sterben, das Opfer und die Auferstehung Jesu Christi. Lange wurde daher traditionell ein Lammbraten zu Ostern serviert. Mit der Zeit ist aber das Backen von Osterlämmern für das Osterfrühstück, damals als Brot, heute als Kuchen in Form eines Lamms, zum Teil des Brauchtums an Ostern geworden. Heutzutage werden die gebackenen Lämmer vielerorts in Körbchen gelegt und zur Weihung an Ostern in die Kirche gebracht, bevor sie zu Hause gemeinsam gegessen werden.


Text: Lisa Grüttner