Wer fotografiert das süßeste Osterlämmchen?

Familie Schaf

Foto: Baronb - stock.adobe.com 

Ostern, das sind neben dem eigentlichen Fest Eier, Süßigkeiten und mitunter sogar Geschenke. Seit eh und je gehört auch das Osterlamm mit zu den Traditionen rund um die Feiertage. Uns begegnet es heute am ehesten als gebackenes Österlämmchen auf der Kaffeetafel. Doch auch in den Ställen und auf den Weiden sorgt derzeit so manch ein Lämmchen für eine lebhafte Abwechslung. Im Frühjahr und damit auch rund um die Osterzeit kommen die jungen Schafe zur Welt und begeistern nicht nur ihre Eltern sondern auch Spaziergänger. Grund genug, daraus eine kleine Aktion für Kinder zu machen.

Das Lamm spielt in der Kirche eine wichtige Rolle. So wurden zur Zeit des Auszugs der Israeliten aus Ägypten Häuser mit dem Blut von Lämmern gekennzeichnet, um die erstgeborenen Kinder dieses Hauses davor zu schützen, getötet zu werden. Das Lamm verkörpert insoweit den Schutz vor dem Tod. Und auch Jesus wird als das unschuldige Opferlamm gesehen, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.

Wir sammeln Fotos von lebendigen Osterlämmchen und stellen daraus eine Fotoseite zusammen. Begebt euch also mit euren Eltern auf die Suche, ob ihr irgendwo auf einer Weide oder bei einem netten Bauern im Stall ein oder mehrere Osterlämmchen findet. Macht Fotos davon und schickt sie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Letzter Termin für die Einsendung ist der 31. Mai 2021.

Nach und nach stellen wir aus den eingehenden Lamm-Fotos eine Bildstrecke zusammen. Wenn ihr uns die Fotos sendet, stimmt ihr also einer Veröffentlichung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrei Maria Frieden und der GdG Krefeld Süd zu. Wenn ihr eueren Namen und euer Alter dazuschreibt, stellen wir auch diese Information zu den Fotos.

Wir freuen uns auf viele süße Fotos.

 

Hallo, ich bin ein Lamm!

Hallo, ich bin ein Lamm!

Viele Menschen nennen mich auch Lämmchen, weil ich noch sehr jung und klein bin. Auf einer grünen Wiese lebe ich mit ganz vielen Schafen in einer Herde.

Wenn die Sonne scheint ist die Wiese besonders schön. Sie leuchtet dann in einem saftigen Grün. Das ist ganz prima, dann finde ich die besten Gräser, Kräuter, Samen und Wurzelknollen. Meine Mutter ist schon ein großes Schaf und zeigt mir alles was ich wissen muss, damit ich auch so groß und stark werde wie sie. Damit das auch klappt, bekomme ich von meiner Mutter immer mehrmals am Tag frische Milch.

Lustig geht’s auf der Wiese zu, wenn ich mit den anderen Lämmern spielen darf. Dann tollen wir herum, spielen Nachlaufen und balgen uns nur so zum Spaß. Dabei vergessen wir schon mal, dass wir uns nicht so weit von der Herde entfernen dürfen. Sofort kommt dann bellend unser Aufpasser gelaufen. Also, der Aufpasser ist ein Hund und der arbeitet wieder für seinen Chef. Und der Hundechef ist ein Hirte, der nicht so schnell wie ein Hund laufen kann. Genau dafür braucht er nämlich Hunde die ihm diese Arbeit abnehmen.

Eigentlich sind die Hunde ja lieb zu uns und passen auf das uns nicht böses geschieht. Zum Beispiel dann, wenn Füchse und Wölfe in der Nähe sind. Nachts, wenn wir schlafen sind die Hunde besonders wachsam und laufen immer um uns herum. Auch wenn meine Mutter denkt ich schlafe, blinzle ich mit einem Auge ob wieder ein Hund vorbei kommt.

Wenn es wärmer wird zieht meine Mutter Ihren Pelzmantel aus. Das macht dann der Hirte mit einem scharfen Messer. Er kann das so gut, dass er den Schafen nicht weh tut. Er freut sich über die Wolle und hat dann im nächsten Winter einen warmen Pullover. Die geschorenen Schafe sehen ganz komisch aus, so nackt und doch freuen sich, da es ja im Sommer für einen dicken Pullover viel zu warm ist.

Ganz besonders brave Lämmchen bekommen eine kleine Glocke um den Hals gehängt. Die Glocke hört der Hirte wenn das Lämmchen sich verlaufen hat und kann es schnell wieder finden. Nehme mir jetzt vor immer ganz lieb zu sein, vielleicht bekomme ich dann auch so ein Glöckchen? Hört ihr mal ein Glöckchen läuten, dann denkt an mich, darüber würde ich mich sehr freuen!

Text: Renate Kloss l Foto: Christiane - stock.adobe.com