Rückblick auf den lebendigen Weihnachtsweg am Heiligen Abend 2020 in Maria Frieden

Wie können wir am Heiligen Abend ein spirituelles Angebot für Familien mit Kindern anbieten und gleichzeitig den coronabedingten Vorgaben gerecht werden? Diese Frage beschäftigte die für die Familienseelsorge Verantwortlichen unserer Pfarre Maria Frieden in den Wochen vor Weihnachten, war doch klar, dass die üblichen Krippenfeiern und Familiengottesdienste in gewohnter Form nicht angeboten werden konnten.

Als alternatives Angebot wurde für die Kirchen St. Clemens, Herz Jesu und St. Bonifatius der „Lebendige Weihnachtsweg“ um und durch die jeweilige Kirche entwickelt. Die Familien waren eingeladen, sich – den Hirten gleich – zu Fuß auf den Weg zu machen hin zur Krippe. Insgesamt sieben Stationen ermöglichten es, sich auf besondere Weise der Weihnachtsgeschichte zu nähern. Beginnend „draußen auf dem Feld“ führte der Weg zur Herberge, in der kein Platz war, und weiter zu den Steuerlisten, in die man sich eintragen musste. Dann entdeckten die Familien den „Wegweiser Stern“ und dachten an liebe Menschen, deren Namen sie auf einen Stern schrieben. Diese „Familiensterne“ wurden später in die Tannenbäume der Kirche gehängt und gaben ein beredtes Zeichen dafür, wie viele Omas, Opas, Onkel, Tanten usw. in Gedanken dabei waren. „Das große Herz“ erzählte von Gottes Liebe und lud die Familien ein, einander zu segnen und einen Moment tiefer Innigkeit und Nähe zu erfahren. An der Krippe konnten die Familien dem Weihnachtsevangelium lauschen, bevor sie sich, ausgestattet mit einem kleinen Geschenk zum Teilen und dem Friedenslicht von Bethlehem, auf den Heimweg machten.

Es war schön zu beobachten, dass die Familien sich sehr umsichtig und rücksichtvoll auf den „Lebendigen Weihnachtsweg“ gemacht haben. Vielfach wurde eine große Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht, dass so ein inniger Einstieg in den Heiligen Abend und das Weihnachtsfest möglich wurde. Den ehrenamtlichen Betreuern und Betreuerinnen gilt ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz, denn nur durch ihre Hilfe war diese Erfahrung für die Familien so möglich.


Text: Mathilde Müller, Gemeindereferentin l Foto: Karola Winter 

Liebe Mitglieder unserer Pfarrgemeinde Maria Frieden,

gerne schließe ich mich den obigen Dankesworten an, denn ohne den Einsatz so vieler hätten wir mehr als alt ausgesehen, wären unsere Kirchen trotz Corona nicht so festlich herausgeputzt gewesen. Wenn auch manche Weihnachtskrippe in dieser Weihnachtszeit stark verändert war, so sind doch alle Krippen wieder mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Allen, die dazu beigetragen haben, danke ich sehr herzlich.

Entsprechend gilt das für die festlich geschmückten Tannenbäume. Unter Corona-Bedingungen war es vor allem in punkto Abstandhalten sicherlich eine Herausforderung, die Tannen aufzustellen und zu schmücken.

Ich bin sehr dankbar, dass die Inzidenzwerte in Krefeld es uns erlaubt haben Weihnachtsgottesdienste als Präsensgottesdienste feiern zu können.

Allen, die in diesen Gottesdiensten einen wichtigen Dienst übernommen hatten, gilt unser Dank.

Besonders erwähnen möchte ich die Damen und Herren des Ordnungsdienstes, durch deren Bereitschaft zum Dienst die Feier der Gottesdienste überhaupt erst möglich wurde.

Herzlich grüße ich Sie alle im Namen unseres Pastoralteams und hoffe inständig, dass die Zeit der Einschränkungen zügig dem Ende entgegen geht.

Ihr F.-M. Mertens, Pfr.