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Gruß zum Pfingstfest 2020

Pfingstrosen

Liebe Pfarrgemeinde Maria Frieden,
liebe Leserinnen und Leser,

es gibt Menschen, die klammern sich nur an ihre kleine Welt. Ihnen fehlt jede Neugierde auf etwas Neues; ihnen fehlt jede Phantasie dafür, dass mit Neuem Gutes und Schönes verbunden sein kann. Es gibt Menschen, die klammern sich an die Vergangenheit, sie sträuben sich gegen jede Veränderung weil ihnen der Mut fehlt, sich auf eine sich ständig verändernde Gegenwart und auf eine ungewisse Zukunft einzulassen. Es gibt Menschen, die stets mit sich selbst beschäftigt sind, weil ihnen die Offenheit für die Andere oder den Anderen fehlt.

Natürlich kann uns auch mal der Mut vor einer großen Herausforderung verlassen oder können uns die ständigen, immer schneller fortschreitenden Veränderungen in Technik und Gesellschaft über-fordern. Und nicht alle Menschen haben eine extrovertierte Persönlichkeitsstruktur, die ihnen erlaubt, ständig und ohne jede Scheu auf fremde Menschen zugehen zu können. Aber das ist et-was anderes, als sich in seiner Welt einzuzementieren, nur sehnsüchtig zurück zu blicken oder in allem Fremden und in allen Fremden eine Bedrohung zu sehen.

Gerade für uns Christinnen und Christen, für alle Gottsucherinnen und -sucher gibt es doch eine Alternative: einen Gott, der uns durch seinen Sohn im Heiligen Geist Gemeinschaft anbietet, – ein Leben in Fülle! In seinem Geist ist Gott in uns und um uns, will uns zum Guten überreden, von sei-ner Liebe überzeugen, in dieser Liebe geborgen halten und zur Weite hin öffnen. Gottes heilige Geisteskraft verbrennt alles, was Menschen klein macht, – weht alles hinweg, was ihn / sie hindert, Gott und die Menschen zu lieben. Natürlich, wir werden immer noch an unsere Grenzen stoßen, sind manchmal ängstlich oder überfordert und haben manchmal einfach keine Lust jeder neu durchs Dorf getriebenen Sau zu folgen. Aber die liebende Nähe Gottes, der Heilige Geist, macht uns mutiger, offener, stärker, aufrechter, – geistreicher. So werden wir zu Zeuginnen und Zeugen der Liebe Gottes unter den Menschen, durch die Menschen und für die Menschen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, auch im Namen von Pfr. Frank-Michael Mertens, den Gemein-dereferentinnen Cornelia Derichs und Mathilde Müller, Kaplan Stefan Knauf, Gemeindereferentin Brigitte Schmitz, Pfr. Joachim Schwarzmüller und Diakon Peter Wallrath, gerade in dieser Zeit voller Einschränkungen und Veränderungen, Turbulenzen und Ungewissheiten, ein zuversichtlich ma-chendes und gesegnetes Pfingstfest.

Herzlich, Ihr Michael Gerards


Foto: lyusien - stock.adobe.com

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