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Advent: Stollen mit und ohne Marzipan

So langsam naht das Ende der Adventzeit und somit lesen Sie heute die vierte und letzte Probe aus unserer großen Adventtestserie – dieses Mal haben sich einige Katechetinnen aus der Kommunion­vor­berei­tung getroffen, um verschiedene Weih­nachts-/Christ­stollen zu probieren.

Da gab es den liebevoll selbstgebackenen Stollen, den „klassischen“ Dresdener Stollen, einen Bäckerei-Stollen und einen gekauften marzipanfreien Stollen aus dem Supermarkt.

Neben dem leckeren Gebäck, vollen Mägen und zum „Neutralisieren“ den nötigen und leckeren Kaffee, gab es für uns vier Frauen auch den ein oder anderen Aha-Moment und Kenntnisgewinn: Nein, zum traditionellen Dresdener Stollen gehört kein Marzipan – jedenfalls nicht, wie wir den Stollen „mit der dicken Rolle Marzipan in der Mitte“ lieben; und beim Durchlesen der Zutaten der einzelnen Stollen erweiterte sich unsere Kenntnis von Gebäckzutaten. Und neben all dem hatten wir eine Menge Spaß.

Die Probe starteten wir mit den beiden selbstgebackenen Stollen, einer mit und einer ohne Marzipan. Beide waren aus unterschiedlichem Grundteig gebacken. Der Stollen, der aus Quarkteig gebacken und ohne Marzipan war, erinnerte uns Testerinnen mehr an ein Quarkbrot. Für den klassischen Stollen fehlte für uns Marzipan und der Hefeteiggeschmack.

Der zweite selber gebackene Stollen war zwar auch nicht mit Hefe, aber mit Backpulver gebacken. Der Stollen war reichlich gefüllt mit den klassischen Zutaten Zitronat und Orangeat, Rosinen und der geliebten Rolle Marzipan als Kern. Wir fanden, dass der Stollen eine sehr leckere Gesamtkomposition war und seine einzelnen Zutaten gut heraus zu schmecken waren; auch die Konsistenz war sehr gut.

Der Bäcker-Butterstollen war reichlich gefüllt und würzig. Man schmeckte die Hefe deutlich heraus und von der Konsistenz her war er „feuchter“. Wir führten das auf das Marzipan im Teig zurück. Das Marzipan war in den Teig gearbeitet, sodass uns die Marzipanrolle in der Mitte fehlte. Von außen war der Stollen mit einer Mischung aus Puderzucker und Körnerzucker bestreut. Insgesamt war er sehr sättigend.

Der im Supermarkt gekaufte Stollen hatte eine dicke Puderzuckerschicht außen. Er war reichlich mit Rosinen gefüllt und war dadurch recht saftig. Leider schmeckte er sehr süß und nach Aromastoffen, die vielleicht das Marzipan ersetzen sollten. Definitiv fehlte uns vier Kosterinnen das Marzipan.

Zuletzt probierten wir den Dresdner Stollen. Nachdem wir noch einmal nachgelesen hatten, dass im Dresdner Stollen tatsächlich kein Marzipan ist, probierten wir ihn auf seine anderen Zutaten und seinen Geschmack hin. Er war mit viel Puderzucker außen bestreut und war reichlich mit den übrigen Stollenzutaten gefüllt. Wir schmeckten dezent die Hefe und Butter und befanden, dass er mit seinem dezenten Stollengeschmack ein guter Stollen sei, um auf den Geschmack zu kommen. Wie gesagt, einzig das Marzipan fehlte uns….

So haben wir am Ende festgehalten, dass nichts über den selbstgebackenen Stollen geht. Jeder Stollen und jeder Stollenbäcker hat sein ganz eigenes Rezept und wahrscheinlich dann auch noch den ein und anderen Geheimtipp. Denn etwas Geheimnisvolles gehört zum Stollen ja doch auch dazu, egal ob man ihn backt oder ob man ihn isst.

Probieren Sie doch mal selbst, einen Stollen zu backen oder den ein und anderen zu Weihnachten und in der Weihnachtszeit zu vernaschen.


Text und Fotos: Cornelia Derichs

Maria Frieden
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