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Advent: Zeit des Glühweins und der Leckereien

Die Adventszeit ist eine Zeit der Spezialitäten. Glühwein, Zimtsterne, Marzipanbrote, Schoko-Weih­nachts­männer und -Nikoläuse füllen die Regale der Geschäfte schon Wochen vorher - und spätes­tens mit dem ersten Advent sind auch Hart­gesottene der Meinung, dass jetzt die rechte Zeit für solche Genüsse angebrochen ist. Statt für die üblichen Advents- und Vor­weih­nachts­ge­schichten hat sich das Re­daktions­team daher für eine Testserie entschieden. Zu jedem Advents­sonntag gibt es eine Verkostung von Leckereien - subjektiv, ganz nach dem Geschmack der Tester, dafür aber auch mit ein paar Hinter­gründen zu den Leckereien angereichert. Erleben Sie die Adventszeit einfach mal ein bisschen anders und lassen Sie sich überraschen, was Sie Woche für Woche unter "weiterlesen" finden.

Glühwein – ein beliebtes Getränk an kalten Tagen

Der Glühwein, heute meist zur Advents- und Weihnachtszeit getrunken, ist ein Heißgetränk, welches schon Vorläufer in der Antike und im Mittelalter hatte. Damals wurde er vorwiegend kalt getrunken, war aber in den Gewürzzutaten und dem Geschmack unserem heutigen Glühwein sehr ähnlich.

Im Jahr 1843 kreierte August Josef Ludwig von Wackerbarth in Mitteldeutschland das erste überlieferte Rezept für einen Würzwein. Er würzte eine Kanne Rotwein mit Zimt, Ingwer, Anis, Granatapfel, Muskatnuss, Kardamom und Safran und süßte mit etwas Zucker oder Honig. In anderen Ländern ist der Glühwein auch unter den Namen Heißwein, Warmwein oder auch Warmer Wii bekannt.

Im Winter 1956 konnte man das erste Mal Glühwein als fertiges, in Flaschen abgefülltes Produkt kaufen. Rudolf Kunzmann stellte in einer Ein-Mann-Weinkellerei in Augsburg den Glühwein her. Heute ist die Gerstacker Weinkellerei aus Nürnberg der größte Produzent von Glühwein.

Inzwischen gibt es seit einigen Jahren auch Glühweine auf der Basis von Weißweinen. Immer häufiger findet man jetzt auch Winzerglühweine. Diese müssen von Trauben des Winzers gewonnen werden, die er auf seinen Rebflächen erntet und in seinem Betrieb selber verarbeitet. Der Glühwein darf nur aus Wein, Gewürzen und Aromen hergestellt und mit natürlichen Zuckern gesüßt werden. Wasser oder Saft darf nicht hinzugegeben werden.

Der Männerkreis 2 aus der Gemeinde Herz Jesu war so freundlich und hat sich für eine Glühweinverkostung zu Verfügung gestellt.

Ich habe vier verschiedene Glühweine gekauft:

  • Vintersaga von IKEA für 2,75€ die Flasche
  • Deutscher Winzerglühwein von Aldi Süd für 1,99€ die Flasche
  • Glühwein aus der Felsengartenkellerei für 3,99€ die Flasche
  • Winzerglühwein Weinbiet für 4,85€ die Flasche als Weißwein

Bei der Verkostung haben die Männer ihre positiven und negativen Eindrücke zu den unterschiedlichen Weinen notiert. Am schlechtesten abgeschnitten hat der Glühwein aus der Felsengartenkellerei. Mit einem muffigen Geschmack, zu wenig Gewürzen und Fruchtaromen hat er keinem der 12 Männer geschmeckt.

Auf den dritten Platz kam der Vintersaga Glühwein von IKEA. Er war fast allen Männern zu süß und hatte zuviel Gewürzaroma (Nelken). Den zweiten Platz belegte der Winzerglühwein Weinbiet. Als Weißwein trat er schon farblich etwas aus der Reihe, war aber durch einen geringeren Gewürzgeschmack nicht so beliebt. Als bester abgeschnitten hat der Deutsche Winzerglühwein von Aldi Süd. Mit einer ausgewogenen Gewürzmischung, einer angenehmen Süße und einem fruchtigen Aroma hat er allen Männern am besten geschmeckt.

Ganz herzlich danke ich dem Männerkreis 2 für die unterhaltsame Glühweinverkostung.


Text: Petra Grüttner l Fotos: Ulf Grüttner

 

Maria Frieden
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