Die Kirche St. Martin wurde im Juli 1931 geweiht. Sie galt von Anfang an als sozialer und caritativer Mittelpunkt des Viertels. Ihr moderner Bau symbolisierte damals, dass die Kirche auf der Höhe der Zeit ist und sich öffnet für Neues. Nach dem zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Altarraum der Kirche vom Südwesten an die Nordostseite der Kirche verlegt und es wurde ein neuer Volksaltar geweiht.
- "Gottes Liebe leben und Gottes Liebe feiern" - "Der Mensch steht im Mittelpunkt": Das erste, doppelte Leitmotiv ist sozusagen die "Währung" der Gemeinde St. Martin, ihr Fundament als Bleibendes, das – unbedingt miteinander verbunden wie die zwei Seiten einer Münze – sowohl ihr Vermögen, als auch ihren Lebensinhalt bildet. So steht es in der Chronik von St. Martin.
In caritativer und sozialer Hinsicht wird es auch zukünftig weitergehen; sowohl die Möglichkeit der Begegnung und Bewirtung am Donnerstag als auch die Weihnachtsfeier für Bedürftige sowie die offene Jugendarbeit bleiben bestehen. Ein gottesdienstlicher Raum für Schulgottesdienste, Kindergarten etc. ist ebenfalls vorgesehen.
Für die Gemeindemitglieder aus St. Martin ist bei der Aufgabe ihres Kirchenraums der Gedanke wichtig, das Gebäude einer neuen sozialen Nutzung zuzuführen, um z.B. durch Studentischen Wohnraum als neuer sozialer Mittelpunkt auf der Höhe der Zeit zu sein und auch für die Zukunft ihr Leitmotiv vertreten zu sehen.
Wir laden herzlich ein zum festlichen letzten Gottesdienst am Sonntag, den 16. November 2025, um 11.00 Uhr in der Kirche St. Martin auf der Ispelsstraße.
Anschließend laden wir ein zum Beisammensein in der Kirche.
Wir freuen uns auf viele Mitfeiernde aus unserer Pfarrgemeinde Maria Frieden, aus den Gemeinden Krefelds und von nah und fern.