Zur Heiligen Woche

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„Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. Und es geschah, während sie darüber ratlos waren, siehe, da traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen.

Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen. Da erinnerten sie sich an seine Worte. Und sie kehrten vom Grab zurück und berichteten das alles den Elf und allen Übrigen.“
Lukas 24,1—8

 

Liebe Mitglieder unserer Pfarrgemeinde!

Diese Frohe Botschaft möge uns und allen Menschen Trost und Zuversicht schenken, obwohl wir auch zu Ostern die Bilder von zerstörten Häusern, weinenden Kindern und Raketeneinschlägen sicherlich nur schwer aus unseren Köpfen verbannen können.

Die Not, die der Herr am Kreuz auf sich genommen hat, zeigt uns auch nahezu zweitausend Jahre später, wie groß Gottes Mit-Leiden und Mit-Leid mit uns Menschen war, ist und bleiben wird. Der gekreuzigte Herr ist nach dem Zeugnis der Hl. Schrift auch der auferstandene Herr.

So dürfen wir aller Not, allem Elend, allem Terror und allen kriegerischen Auseinandersetzungen zum Trotz, letztlich immer doch mindestens eine Spur hoffnungsvoller und zuversichtlicher sein, als das Leid, das uns staunend und erschütternd überkommt.

Wenn der auferstandene Herr am Ostermorgen seine Jünger grüßt: „Friede sei mit euch!“ (Lk 24,36), dann ist das in diesem Jahr mein Wunsch für Sie, liebe Gemeindemitglieder, und alle Menschen, wo auch immer sie in diesen Tagen leben (müssen).

Ihr F.-M. Mertens, Pfr.

Katholische Kirchengemeinde
Maria Frieden
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