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  • St. Clemens: Gemeinde- und Pfarrkirche zugleich

    St. Clemens: Gemeinde- und Pfarrkirche zugleich

  • Die Entstehung der Kirche St. Clemens

    Die Entstehung der Kirche St. Clemens

  • Pfarrpatron St. Clemens

    Pfarrpatron St. Clemens

  • St. Clemens: Gemeinde- und Pfarrkirche zugleich

    St. Clemens in Krefeld-Fischeln ist eine alte, traditionsreiche und lebendige Gemeinde von Alteingesessenen und Neubürgern in einem Stadtteil Krefelds mit vielfältigen Aktivitäten von Gruppen und Vereinen. Die Bevölkerung wächst seit den 1970er Jahren.

    Was uns ausmacht:

    • Wir machen Glauben für alle Gemeindemitglieder erlebbar
    • Wir sind offen für die Zusammenarbeit mit anderen
    • Wir laden alle ein, an den vielfältigen spirituellen, sozialen und karitativen Aktivitäten teilzunehmen
    • Wir nehmen die Bedürfnisse aller Mitglieder ernst (Kleingruppen sind Teil unserer Gemeinde)
    • Wir treffen uns bei und nach den Gottesdiensten, die wir lebendig gestalten
    • Wir legen Wert auf Kirchenmusik in ihrer ganzen Vielfalt zur Bereicherung unserer Gottesdienste und unseres Gemeindelebens.
    • Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten engagiert und partnerschaftlich.

    Was uns für die Zukunft wichtig ist:

    • Wir möchten Neubürger einladen und ansprechen, an unserer Gemeinschaft teilzunehmen (vielfältige Angebote in Gruppen und Vereinen)
    • Wir möchten die Vernetzung und Kenntnisnahme untereinander in der (politischen) Gemeinde verbessern
    • Wir möchten unseren Kindern und Jugendlichen Glaubensinhalte vermitteln (durch Kommunion- und Firmvorbereitung, Messdiener- und Jugendarbeit)
    • Wir möchten die Ökumene fortsetzen und ausbauen
    • Wir benötigen hauptamtliche Begleitung und Unterstützung für die Feier der Gottesdienste und der Sakramente
    • Wir sehen die Notwendigkeit, uns noch stärker bei der Seniorenbetreuung einzubringen, möchten aber das Schwergewicht auf die Jugendarbeit legen.

    Was uns dankbar sein lässt:

    • Wir freuen uns über die gut besuchten monatlichen Kleinkindergottesdienste, sowie die Arbeit in Nachbarschaftsladen und Jugendzentrum.
    • Was wäre St. Clemens ohne seine KÖB, die kfd (deren Mitgliederzahl recht erheblich ist), die Caritasarbeit (z. B. das 1-Euro-Frühstück) und nicht zuletzt die KAB und der Eine-Welt-Laden.
    • Durchaus nicht unbedeutend sind für uns die St. Sebastianus-Bruderschaft und die St. Matthias-Bruderschaft.

    Besondere Bedeutung und Prägung für unsere Gemeinde hat die Kirchenmusik mit dem Kirchenchor, dem Jugendchor, dem Chor "Cantilena ad Libitum", dem Kinderchor mit seinen drei Gruppen und dem Familienchor. Darüber hinaus werden auch Instrumentalmusik wie Orgel- und Kammermusik in den Gottesdiensten gepflegt. Hier sind regelmäßig Mitglieder unserer Gemeinde im Einsatz. Die Orgelmusik wird nach dem Bau der neuen Orgel für St. Clemens wieder stärker als jetzt im Vordergrund stehen.

    Neben der Musik in den Gottesdiensten gibt es auch eine Konzertreihe, in der die musikalischen Gruppen der Gemeinde sowie auswärtige Gäste ihr Können zeigen. Der kirchenmusikalische Schwerpunkt unseres Gemeindelebens entsteht dadurch, dass der hauptamtliche Kirchenmusiker in St. Clemens ansässig ist.

    Alle diese für uns wichtigen Gruppierungen wollen wir weiterhin aufrechterhalten und unterstützen, und sie sollen sich auch in Zukunft im Clemenshaus (Pfarrheim) treffen können. Manches möchten wir noch einrichten (z.B. Angebote für Neubürger), anderes besonders pflegen und für Nachbargemeinden offen halten.

    (Text in Anlehnung an das aktuell gültige Pastoralkonzept)

    Fotos: Ulf Grüttner; Uwe Rieder


    St. Clemens: Gemeinde- und Pfarrkirche zugleich
  • Die Entstehung der Kirche St. Clemens

    Über den Ursprung einer Kirche und Gemeinde in Fischeln können keine gesicherten Aussagen gemacht werden. Es soll hier, so geht die Sage, der hl. Willibrord (+ 739) - er hatte den Beinamen Clemens - eine Kirche an die Stelle eines alten Tempels gebaut haben. Wahrscheinlich hat es im 10. Jahrhundert hier eine Schwellbalkenkirche gegeben, einen kleine Rechteckbau, an den vielleicht im 11. Jahrhundert ein Schiff angebaut wurde und anschließend der noch erhaltene Turm im 12. Jahrhundert.

    In einer Schenkungsurkunde des Theoderich von Millendonk an das Kloster Meer aus 1272 wird als Zeuge Heinrich, Pastor in Vischele, angegeben. In einem Abgabenverzeichnis an den Erzbischof von Köln, dem sogenannten liber valoris aus 1308, ist "Vischel" Pfarre im Dekanat Neuss, Archidiakonat des Kölner Domdekans. Die Pfarrstelle war ein Personat, die Pfarrer (Personatare), Inhaber der Pfarrpfründe, residierten vielfach nicht in der Pfarre, sondern bestellten dort einen "Dauervertreter" = vicarius perpetuus, der mit der vollständigen Seelsorge betraut war.

    An den alten Turm baute man wohl im 13./14. Jahrhundert eine zweischiffige Kirchenanlage.

    Die reformatorische Lehre im 16. Jahrhundert scheint hier wenig Chancen gehabt zu haben; die Visitation von 1569 berichtet über den Seelsorger, den Vikar Gerhard Stralen nur Gutes, so über seine Gewissenhaftigkeit, mit der er sonn- und feiertags zweimal predigte; der Personatar war damals Johannes Gropper, Scholaster am Gereonstift in Köln. Das Gereonstift hatte zu der Zeit die Kollatur.

    Mitte des 18. Jahrhunderts wurde an die Kirche ein südliches Seitenschiff in Form des vorhandenen nördlichen angebaut. Die kirchliche Verwaltungsordnung änderte sich von Grund auf mit der Okkupation und dem Anschluss des Gebietes an Frankreich nach dem Frieden von Lunéville und der Organisation des neuen Bistums Aachen. 1804 wurde Fischeln Pfarre im Kanton Uerdingen. Nach Wiedererrichtung des Erzbistums Köln gab es seit 1827 wieder die Dekanatsordnung. Nun kam die Pfarre zum Dekanat Krefeld. Pfarrer Barthel Beckers (1857-1869), infolge des Mischehenstreites zwischen Kirche und preußischer Regierung in mehrmonatiger Festungshaft als Pfarrer in Köln (1840-1857), führte 1858 die "Römerfahrt" zu Palmsonntag ein.

    Mitte des 19. Jahrhunderts war die Einwohnerzahl erheblich angewachsen. Deshalb wurde die Kirche nach Plan von Vinzenz Statz erweitert: 1867 wurde der Ostteil abgebrochen und das mächtige Querhaus gebaut. Am 14. Oktober 1868 war die feierliche Weihe.

    1896 wurde das Rektorat Herz Jesu, Königshof und 1915 das Rektorat St. Bonifatius, Stahldorf von der Mutterpfarre St. Clemens abgetrennt. 1925 wurde Fischeln dem Dekanat Uerdingen zugeteilt, 1931 dem Dekanat Krefeld-Uerdingen-Süd, seit 1957 in Krefeld-Süd umbenannt.

    Im Zuge der Restaurierung nach 1959 wurden eine neue Sakristei gebaut und im Querhaus Emporen angebracht; die Architekten waren Willi Basque und Cornelius Steinmann aus Krefeld. Der alte Teil der Kirche ist in Tuff, der neue (seit 18. Jahrhundert) in Backstein gebaut.

    Text: Anja Künzel l Fotos: Ulf Grüttner; Uwe Rieder


    Die Entstehung der Kirche St. Clemens
  • Pfarrpatron St. Clemens

    Clemens war (nach dem Zeugnis des Hl. Irenaeus) der dritte Nachfolger des Petrus als Gemeindevorsteher von Rom. Um etwa 50 n. Chr. in Rom geboren, starb etwa 97 n.Chr. dort, oder auf der Krim.

    Er suchte als junger Gelehrter bei den Philosophen einen Beweis für die Unsterblichkeit der Seele; und dann fand er ihn im Hören auf eine Predigt des Apostels Barnabas, die ihn bekehrte!

    Clemens wurde daraufhin von Barnabas getauft und zu Petrus geführt, der ihn zu seinem Nachfolger als römischer Gemeindevorsteher bestimmte. Nach dem Tod von Petrus wollte Clemens diese Wahl aber zunächst nicht annehmen, bis ihn die Umstände um das Jahr 88 sozusagen dazu zwangen, das Amt 9 Jahre lang zu bekleiden.

    Clemens gilt als Verfasser der beiden "Clemensbriefe" an die Gemeinde in Korinth. Viel Streiterei um Ämter zwang Clemens damals, dort einzugreifen. Diese Clemensbriefe, die bis ins 4. Jahrhundert allgemein als kanonisches Buch der Bibel galten, gehören zu den frühesten Zeugnissen der jungen christlichen Kirche und begründen Clemens' Aufnahme in die Reihe der Apostolischen Väter.

    Der Legende nach verbannte Kaiser Trajan Clemens mit vielen anderen Christen zur Zwangsarbeit in die Marmorsteinbrüche von Chersones - dem heutigen Sevastopol auf der Krim - wo alle schwer an Wassermangel litten. Clemens vereinte sich mit allen Christen zum inständigen Gebet, schaute ein Lamm, das mit dem rechten Fuß scharrte, grub an diesem Ort im Boden – und eine Quelle begann zu sprudeln.

    Und zahlreiche Menschen ließen sich taufen!

    Als der Kaiser davon erfuhr, ließ er ihn mit einem Anker am Hals ins Meer stürzen und auch die anderen Christen in Sevastopol töten. Lange Zeit noch erschien am Jahrestag seines Todes im Wasser ein Bild seines Marmorsarges…

    Cyrillus von Saloniki soll die Gebeine schließlich gefunden und in die ihm geweihte Kirche S. Clemente in Rom übertragen haben. Diese Kirche war an der Stelle des Elternhauses von Clemens erbaut worden und wurde schon im 4. Jahrhundert erwähnt. Clemens' Reliquien werden heute im Hochaltar der dort im Jahr 1108 erbauten Oberkirche aufbewahrt.

    Darstellungen des Hl. Clemens erkennt man an den häufigen Attributen wie Lamm, Brunnen, oder einem Anker - und natürlich wurde er so leichter Hand zum Patron auch der Seeleute, Hutmacher, Bergleute, Steinmetze, Marmorarbeiter, der Kinder, bei Sturm und Gewitter, gegen Wassergefahren und Kinderkrankheiten.

    Text Anja Künzel l Fotos: Petra Grüttner; Ulf Grüttner


    Pfarrpatron St. Clemens

St. Clemens

Clemensplatz 1a
47807 Krefeld

 


Foto: Ulf Grüttner

Maria Frieden
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